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Liga reagiert nach Schiri-Fehlentscheidungen

Torklau in Langnau, umstrittene Szene in Ambri: Während drei Profi-Schiris nach dem Spenglercup ihre Füsse hochlagern, sorgen Koch, Prugger und Co. für rote Köpfe. Jetzt reagiert die Liga und streicht den Unparteiischen ihren Freitag. Diese müssen am 2. Januar 2013 bereits wieder die Spiele der NLA pfeiffen. Dies vermeldet die Online-Zeitung Blick.

Indes hat der HCAP offiziell Stellung bezogen zu den Ereignissen am letzten Montag. Das wesentliche in Kürze:

- Als sich Demuth und Joggi in die Haare kamen, hätten die Schiedsrichter nach Ansicht des Vereins das Spiel unterbrechen müssen.
- Wie auf den TV-Bildern zu sehen war, hatte der Linienrichter die Pfeiffe im Mund um die Hände frei zu halten, damit er die beiden Streithäne auseinander bringen kann. Dieser habe aber NICHT gepfiffen.
- Gemäss den Regeln der Liga kann ein Verein Spielfeldprotest einlegen wegen eines regeltechnischen Fehlentscheids des Schiedsrichters oder einen Fehler bei der Zeit- und/oder Strafzeitmessung.
- Der HCAP hat ein Spielfeldprotest eingelegt, wohlwissend, dass dieser keine Chance beim Verband hätte.
- Man hat den Protest nach dem Spiel bestätigt, um ein Zeichen zu setzen. Der HCAP akzeptiert es nicht, dass für ein solch wichtiges Spiel ein Schiedsrichter aufgeboten wird, der noch wenig Erfahrung hat.
- Am Folgetag verzichtete man aber auf eine Stellungnahme, um den Protest weiter zu ziehen.
- Der Club toleriert die Reaktion der Fans mit dem Werfen von Gegenständen auf das Eis nicht. Solche Aktionen schaden dem Verein in finanzieller Hinsicht und verschlechtert das gute Image des HCAP in der ganzen Schweiz.

Zur Stellungnahme auf HCAP.ch