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Neue Homepage

dchcapDer Donatoren Club HCAP ist erfreut, Ihnen die neue Homepage dc-hcap.ch zu präsentieren. Die neue Webseite hat nebst dem bisherigen Inhalt neue Artikel und mehr Fakten und Features.

Neu werden zum Beispiel Artikel, Bilder und Videos aus der Print- und Onlinepresse rund um den HCAP gesammelt, damit Sie nicht das ganze Internet durchstöbern müssen um etwas über Ihren Lieblingsverein zu erfahren.

Im Newsbereich bieten wir Ihnen für jeden Artikel die Möglichkeit, sich zum jeweiligen Thema zu äussern und mit anderen Nutzern zu Diskutieren. Sie können dies als Gast-Benutzer tun, sich registrieren oder mit Ihrem Facebook-Profil anmelden. Klicken Sie dafür einfach beim entsprechenden News-Artikel auf "Comments" (rechts neben dem orangen Symbol unter dem Newstext).

Neumitglieder können sich direkt via Formular beim Donatoren Club anmelden.

Bei der Team-Seite finden Sie ausserdem die Vertragsübersicht der Ambri-Cracks sowie sämtliche Karrierestatistiken jedes einzelnen Spielers. Zusätzlich finden Sie über unsere Teamseite die Facebook-Profile und Teamseiten unserer Squadra.

Für allfällige Verbesserungsvorschläge sind wir stets offen. Wir wünschen Ihnen viel spass beim "surven" auf unserer neuen Homepage!

An dieser Stelle danken wir dem Team von WHIZZZ Webdesign & Artwork für die tolle Umsetzung!
Die Fotos der Spieler im Design sind von Yvonne Leonardi.

 

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Thomas Bäumle zu den SCL Tigers

baumleNach sieben Saisons in der Leventina wechselt der 27-jährige Thomas Bäumle auf die nächste Saison hin ins Emmental. Er hat bei den SCL Tigers einen Einjahresvertrag mit einer Verlängerungsoption um ein weiteres Jahr unterzeichnet. Der 181cm grosse und 80kg schwere Torhüter, der seine Juniorenzeit beim SC Bern verbrachte, spielte in der NLB für den HC Sierre und in der NLA für den HC Davos ehe er auf die Saison 2005/06 zum HC Ambri-Piotta stiess.

 

 

 

 

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Verlängerung mit Nolan Schäfer

Der HCAP gibt bekannt, dass die Option für die Verlängerung des Vertrages mit Torhüter Nolan Schaefer für die nächste Saison eingelöst wurde. Zur Dauer des Einbürgerungsverfahrens von Schäfer kann der HCAP zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts sagen.

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Neue Valascia im Bereich Hanger 6

Hangar 6Die Gemeinde Quinto (Ambri ist ein Teil davon) und der HCAP haben sie auf einen Standort geeinigt für den Neubau. Er soll im Bereich des Hangars 6 auf dem Flugfeld zu stehen kommen. Dies als Grundsatzentscheid. In den nächsten Wochen sollen die Planungen weitergetrieben werden und Ambri wird dann die entsprechenden Projekte vorstellen. Ein Bezug ist auf die Saison 2017-18 geplant.

 

 

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Saisonvorschau 2011/2012

Das neue Ambri: Mit Konkurrenzkampf und mehr Aggressivität in Richtung Playoffs

 

Seit Coach Kevin Constantine beim HCAP an der Bande steht weht ein Hauch NHL Brise durch die Valascia. Ambris neues Team ist jünger, fitter und unberechenbarer..

 

 

Text und Fotos von André Sägesser

Am 9. September startet der HCAP zum ersten Spiel der Saison auswärts gegen den EHC Biel in seine 75 Jahr Jubiläums Saison. Ein weiteres Eishockeyabenteuer in der NLA. Das Ambri überhaupt noch in der NLA ist, haben die Tessiner der Glücksgöttin Fortuna und dem unbändigen Willen nicht abzusteigen zu verdanken. Die Leventiner sind mit einem blauen Auge aus der letztjährigen Ligaqualifikation davon gekommen. Nicht nur sportlich hatten die Tessiner nichts zu lachen- auch finanziell wurde die Situation äusserst prekär. Am Ende der Saison häufte sich ein Verlust von über 3 Millionen Franken an. Eine geschichtsträchtige Abstimmung unter den Aktionären ergab, dass man in der NLA verbleiben will. Ein Abstieg in die Niederungen der Amateurliga oder gar eine Auflösung des Vereins stand aber nie zur Debatte. Das grosse Defizit wurde mittels einer weiteren Spendenaktion abgetragen. Neue Saison- neues Glück? Präsident Filippo Lombardi und seine Crew hat aber die Situation rings um den Traditionsverein eingehend analysiert und die Lehren aus der sportlichen und finanziellen Talfahrt gezogen. Ambri will und muss sich strukturell verbessern. Mit mehr Effizienz und Professionalität im Verwaltungsrat und der internen Organisation startet man ins 75 Jahr Club-Jubiläum. Neu zur HCAP SA kommt Rolando Marzano. Der ehemalige Trainer vom Partnerteam Chiasso und ein bestens ausgewiesener Treuhänder wird Finanzchef (CFO) und Stellvertreter von Jean-Jacques Aeschlimann. Neue Chefin im Bereich Gastro ist Luana Bonini, welche das Stadionrestaurant Osteria Valascia leitet. Hier hat der HC Ambri-Piotta viel Verbesserungs- und Vergrösserungspotential. Ambri hat also schon im Vorfeld viel unternommen, um in eine bessere neue Saison zu starten.

 

Team 2


Coaching Staff

Kevin Constantine schaffte nach missratenen Playouts gegen Biel und Rapperswil die Ligaqualifikation gerade im letzten Moment. Er bewahrte den Tessiner Traditionsverein dank einem funktionierenden Mannschaftsgefüge und viel psychologischem Geschick gegen den EHC Visp vor dem Abstieg. Aus dieser Misere hat die sportliche Kommission ihre Lehren gezogen. Die Technische Kommission ist zum Schluss gekommen, dass die Squadra Bianco-Blu fitter, aggressiver und jünger werden muss. Für teure Stars hatte man in der Leventina auch für die neue Saison schlicht zu wenig Flüssiges. Dem HC Ambri-Piotta ist es aber gelungen trotz kleinem Budget diverse Ergänzungsspieler und ein neuer Söldner unter Vertrag zu nehmen. Constantine hat in Ambri auch eine NHL Brise entfacht der durch die alterwürdige Valascia weht. Mit der Überwachung des Sommertrainings und einem Trainingscamp für Vertragslose Spieler und Junioren, die den Sprung demnächst schaffen könnten, wurden Nordamerikanische Gewohnheiten eingeführt. Generell ist das Team von Kevin Constantine mit 10 Verteidigern und 18 Stürmern nun breiter aufgestellt. Die sportliche Kommission denkt bereits an den Transfermarkt 2012/13, da bei Ambri ca. 60% der Verträge auslaufen. Einerseits ist das eine gewisse Gefahr, andererseits gibt es auch Handlungsfreiheit für die anstehenden Transferverhandlungen. Mit Coach Kevin Constantine konnte der Vertrag bis im Sommer 2014 verlängert werden. Eine wichtige Kontinuität ist somit gewährleistet. Der Trainer kann auf eine grosse Unterstützung und Wertschätzung seitens der Klubverantwortlichen und der Spieler zählen. „Bazooka Joe“, wie der Kaugummi verschlingende Kevin Constantine von den Ambri Fans liebevoll genannt wird, überlässt sicher nichts dem Zufall um endlich wieder die Playoffs zu erreichen. In der Saison 2004/05 war dies das letzte Mal der Fall. Und er gibt den Fans wieder Hoffnung: „Ich liebe Ambrì und bin überzeugt davon, dass es möglich ist, diese Mannschaft wieder gross rauszubringen“.


Thomas Bäumle vor wegweisender Saison

Mit Thomas Bäumle steht bei Ambri einer der besten vier Schweizer Torhüter zwischen den Pfosten. Der Solothurner konnte seine letzte hervorragende Saison bestätigen und vermochte den HC Ambrì-Piotta in schwierigen Partien im Spiel zuhalten. Das eine oder andere Mal konnte Ambris Publikumsliebling gar ein Zeichen setzen und mit spektakulären Paraden Niederlagen in extremis abwenden. Doch seit Kevin Constantine in Ambri das sagen hat, ist der Torhüter mehr ins Scheinwerferlicht geraten. Der Ambri Coach war früher selbst Torhüter, wenn auch nur ein mittelmässiger, aber der Amerikaner weiss genau wie er es auf der Torhüterposition am liebsten hätte. Ganz klar will Bäumle die Leistungen noch verbessern und weiterhin die unbestrittene Nummer 1 im Ambri Tor sein. Bäumles Vertrag beim HCAP läuft Ende Saison aus und der Solothurner möchte sich für kommende Transferverhandlungen in eine gute Position bringen. Eine Win-Win Situation also für beide Parteien. Eine Vertragsverlängerung von Thomas Bäumle beim HCAP hängt allerdings von diversen Faktoren ab. Zu einem wird interessant sein wie sich das Goaliekarussell der NLA dreht. Gibt es ein Rücktritt oder einen Abgang ins Ausland eines NLA-Goalies, wird es zu einigen Rotationen kommen. Zum anderen ist bis heute immer noch nicht definitiv wer Reservegoalie beim HCAP wird.


Maxin Noreau als Hoffnungsträger

Die Verteidigung ist jünger und körperlich stärker geworden. Mit Pascal Müller (ZSC Lions), Adrian Trunz (EHC Biel) und Patrick Sidler (Kloten Flyers) wurden die Abgänge bestmöglich ersetzt. Kevin Constantines Trumpf dürfte aber der 24-jährige Maxim Noreau werden. Dem Wunschkandidat und ehemalige Schützling des Ambri Coaches gelangen in der vergangnen AHL Saison 66 Skorerpunkte für die Houston Aeros in 100 AHL-Partien. Zudem verfügt der kanadische Verteidiger auch über NHL Erfahrung. Dank dem Zuzug des Kanadiers Maxim Noreau wird Ambri im Powerplay und Boxplay stärker agieren können. Mit diesem Spieler scheint dem HCAP ein grosser Wurf gelungen zu sein. Ambri wird vermutlich nicht darum kommen, schon im November den neuen Hoffnungsträger längerfristig an den HCAP zu binden. Denn es wird wohl nicht lange dauern bis die finanzstarken Grossclubs mit dem Checkbuch wedeln werden und probieren Maxim Noreau dem HCAP abzujagen.
 
 
Neue Spieler


Offensive
 
In der Offensive wurde mit Roman Schlagenhauf, ex-Stürmer bei Kloten, Lugano, Biel, der sich in den Testspielen in Szene setzen konnte unter Vertrag genommen. Roman Schlagenhauf schont weder sich noch Gegenspieler und könnte deshalb einige Male auch auf der Strafbank anzutreffen sein .Weiter verfügt man mit den Eigengewächs Vitaly Lakhmatov, Elias Bianchi und neu Roman Schlagenhauf über mehr Gewicht und Klasse und dank drei Ausländischen Stürmern mehr Alternativen. Als Rookie ins Team rückt der 18-jährige Daniele Grassi. Der U-18 Nationalmannschafts Stürmer kam schon letzte Saison zu sieben Einsätzen und realisierte dabei ein Tor und einen Assist. Ein Juwel für die Zukunft das aber noch Zeit braucht. Der grösste Teil der Torproduktion aber wird wie bislang von den Ausländischen Stürmern abhängen. Kevin Constantine kann wie von ihm gewünscht mit 5 Söldnern in die Saison starten. Eine Feuerwehrübung wie in der letzten Saison punkto Ausländerverpflichtungen will man nicht mehr. Eric Landry hat eine Position als überzähliger Ausländer akzeptiert und will für den Ernstfall parat sein. Denn Erik Westrum war letztes Jahr auch wieder fit angetreten und es ist nicht auszuschliessen, dass es gewisse Spieler gibt, die voll auf ihn draufhauen werden, sobald sich eine Gelegenheit dazu ergibt. Eine weitere Hirnerschütterung würde das Karrierenende bedeuten. Doch in den Testspielen hat man bereits gesehen, dass das Tore schiessen auch dieses Jahr wieder zur Aufgabe von wenigen Spielern (Inti Pestoni, Paolo Duca, Erik Westrum, Zdenek Kutlak und neu Maxim Noreau) wird. Der Konkurrenzkampf um einen Platz im Team könnte heftig werden und dürfte für den einen oder anderen bestandenen Profi die Wolldecke bedeuten.


Prognose

Filippo Lombardi und seine Crew will keine solche Horrorsaison mehr erleben, sei es wegen den vielen Verletzungen, der Playouts mit der Rettung gegen Visp im letzten Moment oder dem finanziellen Balanceakt. Viel hängt beim HC Ambri-Piotta auch diese Saison davon ab wie der Start in die Meisterschaft gelingt. Auf keinen Fall will man nicht schon im November wieder abgeschlagen am Tabellenende stehen. Das würde der finanziell angeschlagene Club kein zweites Mal verkraften. Eine Prognose ist also schwierig. Zu viele Fragen sind offen: Wer schiesst die Tore? Halten Erik Westrum und Zdenek Kutlak nach ihren schweren Hirnerschütterungen die lange Saison durch? Kann sich Thomas Bäumle mit einer Topsaison ein Denkmal in der Valascia setzen? Können die Jungen Inti Pestoni, Gregory Hofmann, Giacomo Casserini und Daniele Grassi noch einen Zacken zulegen? Die Qualität des Teams für die Playoffs ist vorhanden. Ein ausgewiesener Trainerstaff an der Bande auch. Doch kommen auch die Fans wieder in Scharen in die Valascia? Denn seit Larry Huras während der Finalissima-Saison 1999, hat es kaum mehr ein Trainer in Ambri geschafft, sowohl im Verein als auch bei den Fans eine Euphorie zu entfachen. Es wäre zu hoffen, dass die Brise NHL Luft welche Kevin Constantine in der Leventina entfacht hat, länger andauert als wenn der Nordföhn für ein paar Tage vom Gotthardpass hinunter bläst.

 

 

 

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Das letzte La Montanara für Peter Jaks

 

Hommage an Ambri Legende Peter Jaks 1966-2011

Das letzte La Montanara für Peter Jaks


Ein grosser des Schweizer Eishockey ist still und leise abgetreten. Ambri Legende Peter JaksPeter Jaks Ambri verunglückte bei einem Zugunfall. Der 45 jährige hinterlässt drei Kinder, unzählige Rekorde und viele Fragen.
Text und Foto von André Sägesser
Das Unfassbare ist leider wahr geworden. Bis zuletzt hatte man eine Funken Hoffnung, dass sich alles zum Besten wendet. Wie viele andere Ambri Fans durfte auch ich die ganze Karriere von Peter Jaks hautnah miterleben. Das erstes Spiel und das erste Tor im Dress von Ambri, die geplanten Wechsel zum EHC Arosa, zum SC Bern, die vollzogenen Wechsel zum HC Lugano und zum ZSC. Später als UW Berichterstatter hatte ich bei Interviews, Pressekonferenzen etc. engen Kontakt. Und doch hatte er in seinem Leben als Hockeyprofi, bei vielen Ambri-Fans über Jahre, sogar Jahrzehnte nicht die Wertschätzung gebracht, die Peter Jaks verdient hätte. Nicht immer alles ist im harten, zum Teil undurchsichtigen und hinterlistigen Eishockey Business mit rechten Dingen geschehen. Auch beim Spieler und späteren Ambri Sportchef Peter Jaks nicht. Aber auch in der Zeit in der es bei Ambri überhaupt nicht lief, stand er immer sein Mann. Für die Fans und Hobby-Journalisten wie mich hatte er immer ein offenes Ohr und hatte unsere zum Teil kritischen Mails fachmännisch, kollegial und messerscharf beantwortet. So kaltblütig er auf dem Eis war, so zurückhaltend trat er daneben auf. Er blieb distanziert und wurde deshalb von den Anhängern in den diversen Schweizer Stadien zwar respektiert und geachtet, aber nur selten geliebt. Peter Jaks kam und ging ohne grosse Worte. Auf diese Weise hat er nun auch seine letzte Reise angetreten. Er lässt nicht nur die Eishockeyszene, sondern auch sein engstes Umfeld fassungslos zurück. Noch immer kann man es nicht fassen, was geschehen ist. Peter Jaks ist nicht mehr unter uns. Er hat seinem Leben ein abruptes Ende gesetzt. Leider ist es sehr häufig, dass Menschen, die gegen aussen fröhlich, gesellig, gutmütig und hilfsbereit sind - und das war Peter Jaks auf jeden Fall - sich nicht ins Innere blicken lassen. Sie sind verschlossen und fressen alles in sich hinein, sind sich vielleicht auch zu schade oder zu stolz, Hilfe anzunehmen. Über die Beweggründe für den Freitod von Peter Jaks kann nur spekuliert werden. Dieses Geheimnis nimmt er nun mit ins Grab.
Einer der gefährlichsten Stürmer auf Schweizer Eis
Peter Jaks kam am 4. Mai 1966 in Frydek-Mistek in der damaligen Tschechoslowakei zur Welt. Als Jugendlicher kamen er und sein Bruder Pauli in die Schweiz, in den Kanton Schaffhausen. Nebst dem Hockey, welches er bei GDT Bellinzona und dem HC Ascona erlernte, absolvierte er eine KV-Lehre. Danach wechselte er zum HC Ambri-Piotta, wo er in der Saison 1983-84 in der NLB als knapp 18jähriger debütierte. Das erste Tor erzielte Peter Jaks damals noch mit der Nummer 8 auf dem Eis unterwegs am 3.März 1984 beim 10:6 Heimsieg über Visp. Es folgten im bedeutungslosen letzten Saisonspiel in Olten gleich deren drei (8-10 Niederlage). In der darauffolgenden Saison, in welcher der HCAP in die NLA aufstieg, buchte er in 39 Spielen bereits sagenhafte 30 Tore und war damit wesentlich am Aufstieg beteiligt. Der Scharfschütze war bereits im Schweizer Eishockey angekommen. Ab der Saison 1985-86 tauschte er die Nummer 8 gegen die 19 welche nun zur Legende geworden ist. Dank Spielintelligenz und Ansatzlosen Schuss reifte er schnell zu einem der gefährlichsten Stürmer auf Schweizer Eis. Er wurde der erfolgreichste Stürmer aller Zeiten, das unterstreichen seine vielen Rekorde. In den folgenden zwei Jahren (1985 bis 1987) buchte er in 77 Spielen sagenhafte 62 Tore und 38 Assists. 1987 ist aus zweierlei Dingen erwähnenswert: Peter Jaks debütierte an der A-Weltmeisterschaft (10 Spiele, 3 Tore, 4 Assists). Doch für viel mehr Aufruhr sorgte sein Wechsel zu Lugano. Nach vier Saisons bei Ambri ging er 1987 nach Lugano – von Airolo bis weit hinunter ins Südtessin war das ein Verbrechen. Früher viel schlimmer als Heute. Mit Lugano wurde er zwar Schweizer Meister
aber trotzdem durfte er zwei Jahre später zurück in die Valascia. In Lugano hatte die Nestwärme gefehlt. Für die Biancoblu folgten neun Saison mit unzähligen Toren und Assists. Peter Jaks buchte jedes Jahr mehr als ein Punkt pro Spiel, 143 Mal führte er die Squadra als Captain. Im Herbst seiner Karriere wechselte 1998 er zu den ZSC Lions, wurde mit den Zürchern zweimal Meister. 2003 beendete er seine aktive Karriere. Auch als Sportchef beim HCAP konnte er Erfolge vorweisen. Unvergessen sind die Transfers von Jean-Guy Trudel, Hnat Domenichelli, Erik Westrum und Zdenek Kutlak. Zudem machte er sich stark dass ehemalige Bianco Blu wie Paolo Duca, Alain Demuth und Reto Kobach wieder zum HCAP zurückkehrten. Im Frühling 2009 wurde er unter komischen Umständen entlassen und arbeitete seit da als Eishockey-Experte beim Tessiner Fernsehen.

 

Gern gesehener Gast im Urnerland


Immer wieder war Peter Jaks ein gern gesehener Gast im Urnerland. Früher als Spieler an den diversen Autogrammstunden oder als Überaschungsgast an den General- versammlungen des Donatoren-Clubs HCAP. So war er als Sportchef des HCAP der eigentliche Höhepunkt der Generalversammlung. Exklusiv für den Donatoren-Club stand er für zum Teil den kritischen Fragen der Mitglieder immer Red und Antwort. Fragen, die er aber nur in diesem kleinen Kreis beantworten wollte und bei denen er an die Diskretion der Anwesenden appellierte. Der Rekordtorschütze des HCAP liess jeweils durchblicken, welches die wirklichen Gründe für seine Entscheide waren. Mit seiner sympathischen Art und fachmännischen Ausführungen zog Ambris Rekordtorschütze die Anwesenden immer wieder in seinen Bann. Peter Jaks nimmt sein Geheimnis mit ins Grab. Das sollten wir respektieren. Und wenigstens einen Moment lang innehalten in dieser hektischen Zeit und die Erinnerung an einen wunderbaren Sportler und Menschen bewahren. Die Welt verliert einen grossen Eishockey Spieler. Deine Auftritte in der Leventina bleiben unvergessen. Danke Peter Jaks.

 

 

Peter Jaks :


Geburtsdatum: 4. Mai 1966
Todesdatum: 5. Oktober 2011
Position: Stürmer
Vereine: 1983-2003 – Ambri, Lugano, ZSC Lions. Von 2003 – 2009 Sportchef von Ambri.
Karriere: 852 Nationalliga-Spiele, 943 Punkte (521 Tore, 422 Assists), 149 Länderspiele (46
Tore, 6 WM-Teilnahmen, 2 Mal an Olympia), drei Meistertitel (1988, 2000, 2001).
13 nationale Rekorde, die Peter Jaks hält:
– meiste Tore in der Qualifikation: 435
– meiste Tore insgesamt: 487
– meiste Powerplay-Tore in der Qualifikation: 109
– meiste Powerplay-Tore gesamt: 123
– Game-Winning-Goals in der Qualifikation: 58
– Game-Winning-Goals insgesamt: 66
– Tore zum Unentschieden in Qualifikation: 10
– Höchste Anzahl Tore zum Unentschieden gesamt: 10
– meiste Punkte in der Qualifikation: 783
– meiste Punkte insgesamt: 894
– meiste 1. Assists in der Qualifikation: 245
– meiste 2. Assists in der Qualifikation: 103
– meiste Assists in der Qualifikation: 348

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Miéville offiziell bestätigt

Der HCAP freut sich mitzuteilen, dass Mittelstürmer Alain Miéville, geboren in Payerne am 25. November 1985, einen Vertrag bis Ende Saison 2013/14 unterschrieben hat.

Miéville, 182 cm und 86 kg, ist zurzeit mit 5 Toren und 15 Assists PostFinance Topscorer seines Teams und wird nächste Saison die Offensive des HCAP verstärken.

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Alain Miéville zum HCAP

MievilleGemäss Westschweizer Zeitungen wechselt der Bieler Topskorer Alain Miéville auf nächste Saison zum HCAP.  Mit 19 Skorerpunkten (4/15) liegt der 26-jährige Stürmer auf dem ersten Platz in Biels Rangliste (19 Skorerpunkte) und dürfte bei  Ambri eine wertvolle Verstärkung darstellen. "Ich verlasse Biel aus persönlichen Gründen", sagte Mieville gegenüber gegenüber dem "Journal du Jura".Der Transfer ist offiziell  noch nicht bestätigt.

 

 

 

 

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